SAZ Biketestival 2026 – Robyn's Erfahrungen mit vier eBikes

Das Ridley EASTR mit dem TQ HPR40 war seine erste Testfahrt. Nach anfänglichen Herausforderungen des TQ Sales Teams, die elektronische Schaltung ohne Akku macht keinen Spaß, kam er zu dem Ergebnis, dass ihn der kleine Motor nicht auf ganzer Linie überzeugt. Das Antriebssystem wird sicherlich seine Nische finden, doch es muss klar kommuniziert werden, welche Erwartungshaltungen es erfüllen kann. Bei steilen Passagen, wo die Kraft oder Trittfrequenz nicht ausreicht, schaltet der Motor ab. Das wurde auf der steilen Testramps deutlich und war ein wichtiger Moment, um die technischen Grenzen zu verstehen. Positiv anzumerken ist aber die Anmutung und Geräuschkulisse des Motors, die wirklich hervorragend sind. ridley-bikes

Das BMC Fourstroke AMP LT mit dem größeren TQ HPR60 überzeugte ihn auf allen Ebenen und machte einfach nur Fahrfreude. Der Motor arbeitet natürlich und leise, bietet aber spürbare Unterstützung genau dann, wenn man sie braucht. Ein rundum gelungenes System. bmc-fourstroke

Das Nicolai S16 mit Pinion MGU ist interessant. Die MGU konnte ihn bisher nicht vollständig überzeugen, doch die Performance in diesem Rahmen stellt seine beste Erfahrung damit dar. Allerdings erfüllen die Geräuschkulisse und die Schaltvorgänge nach seiner Meinung nicht ganz das hohe Produktversprechen, das man von Pinion gewohnt ist, zumindest nicht im direkten Vergleich mit anderen Bikes am Markt. nicolai-bicycles

Seine abschließende Testfahrt mit dem Aventon Current EXP war überraschend positiv. Das Antriebskonzept ist wirklich überzeugend. Man erklimmt die Berge mühelos, aber nur wenn man es möchte. Es funktioniert auch mit weniger Power und bietet ein angenehmes Fahrgefühl, womit er ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte. Die verbauten Maxxis Reifen und die Maven würde er auswechseln, doch das Gesamtpaket zu dem fairen Preis ist wirklich stark. Ein kleiner Wehmutstropfen ist allerdings die Motorgeräuschentwicklung, die nicht ganz auf Konkurrenzniveau liegt. Aventon

Um sich das Testival langfristig zu etablieren, sollten noch einige Details optimiert werden. Die Routenauswahl könnte besser durchdacht sein, und für alle ohne Komoot App wäre eine bessere Ausschilderung wünschenswert. Nach der ersten Ausfahrt kennt man das Gelände jedoch schnell.

Sein Wunsch ist, dass das Testival bleibt. Dafür braucht es allerdings mehr lokale Händler vor Ort, die diese gute Gelegenheit bisher leider nicht nutzen. Eine Veranstaltung, die es wert ist, zu wachsen.

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